Die Geforce 10 Serie ist eine Serie von Grafikchips des Unternehmens Nvidia und Nachfolger der Geforce-900-Serie. Alle Grafikprozessoren dieser Serie basieren auf der Pascal-Architektur und unterstützen das Shadermodell 5.0 (SM 5.0) nach DirectX 12.1.
Geforce GTX 1080 Ti, Titan X und Titan Xp
Am 2. August 2016 stellte Nvidia mit der Titan X den Nachfolger der Geforce GTX Titan X vor. Da sich beide Karten von der Namensgebung her sehr ähnlich sind (sie unterscheiden sich nur durch das weglassen des „Geforce GTX“-Präfixes, welches kurioserweise auf der Karte selbst weiterhin vorhanden ist)[1], sorgte dies für entsprechende Verwirrungen. Während die Titan X der vorherigen Generation noch die GM200-GPU verwendete, nutzt die neue Version den GP102-400-A1-Grafikprozessor.
Die GP102-GPU stellt den Grafikprozessor der Pascal-Generation für den Enthusiasten-Sektor dar. Er ist 471 mm² groß, besteht aus rund 12 Mrd. Transistoren und wird bei TSMC im 16-nm-FinFET-Fertigungsprozess hergestellt. Aus technischer Sicht handelt es sich beim GP102 mit 96 Raster-, 3840 Shader- und 240 Textureinheiten um eine 50 % vergrößerte Variante des GP104. In früheren Generationen verwendete Nvidia einen Grafikprozessor für den High-End-/Enthusiasten-Sektor und den Profi-Markt, weshalb GPUs wie der GK110 zahlreiche HPC-Funktionen besitzt, die für 3D-Anwendungen überflüssig sind. Bereits in der letzten Generation legte Nvidia mit dem GM200 einen reinen Gamerchip für den Enthusiasten-Markt auf, bedingt durch die produktionstechnischen Limitierungen der älteren 28-nm-Fertigungstechnik. Bei der Pascal-Generation fiel mit der neuen 16-nm-Fertigung diese Limitierungen wieder weg, allerdings blieb Nvidia dennoch dabei, zwei unterschiedliche Grafikprozessoren für den Profi- und den Enthusiasten-Markt zu entwickeln (den GP100 und den GP102). Obwohl beide Prozessoren dieselbe Anzahl an Shader-, Textur- und Rastereinheiten aufweisen, unterschieden sie sich massiv. So verwendet der GP100 einen anderen Clusteraufbau, der sich von allen anderen GPUs der Pascal-Generation unterscheidet, verfügt über zahlreiche HPC-Funktionen und besitzt ein HBM2-Speicherinterface. Bei der Titan X sind auf dem GP102-400-A1 zwei Cluster deaktiviert, womit noch 3584 Shader- und 224 Textureinheiten zur Verfügung stehen (der Vollausbau ist zunächst nur auf der Quadro P6000 vorhanden). Des Weiteren besitzt die Titan X einen 12 GB großen GDDR5X-Videospeicher, der über ein 384-Bit-Speicherinterface angeschlossen ist. Damit erreicht die Titan X gegenüber der Geforce GTX 1080 eine rund 25 % höhere Performance unter Full-HD, die unter 4K auf ca. 31 % ansteigt. Entsprechend früheren Titan-Modellen nahm die Titan X somit erneut die Position als schnellste Single-GPU-Grafikkarte am Markt ein, begünstigt durch das Fehlen von AMD-Konkurrenzprodukten.[1] Für Kritik sorgte der Umstand, dass Nvidia die Titan X nicht über Boardpartner vertrieb, sondern nur über den eigenen Onlineshop für einen Listenpreis von 1299 €. Nachdem die Titan X durch die Geforce GTX 1080 Ti obsolet geworden ist, ersetzte Nvidia diese durch die Titan Xp. Diese verwendet die GP102-450-A1 im Vollausbau und mit leicht erhöhten Taktraten.[2] Am 9. März 2017 stellte Nvidia die Geforce GTX 1080 Ti vor. Diese verwendet den GP102-350-K1-A1-Grafikprozessor, der mit zwei deaktivieren Shader-Clustern (SMX) daher kommt. Somit verfügt die GTX 1080 Ti über 3584 Shader- und 224 Textureinheiten, genau wie die Titan X zuvor. Im Gegensatz zu dieser wurde auch der Videospeicher beschnitten: Der Geforce GTX 1080 Ti besitzt noch 11 GB GDDR5X-VRAM an einem 352-Bit-Speicherinterface. In Kombination mit leicht höheren Taktraten erreicht die Geforce GTX 1080 Ti, trotz des kleineren Videospeichers, eine etwas bessere Performance gegenüber der Titan X.[3][4] Nvidia setzte den Listenpreis für die Geforce GTX 1080 Ti auf 699 US-Dollar fest und verzichtete auf einen Preisaufschlag für die Founders-Edition. Sie ist damit die günstigste Grafikkarte mit dem GP102-Grafikprozessor und zugleich die einzige, bei der Nvidia Eigendesigns der Boardpartner erlaubte. Zur Stärkung des US-amerikanischen Marktes hatte Acer am 27. August 2007 bekanntgegeben, den PC-Hersteller Gateway und damit auch Packard Bell und eMachines zu übernehmen. Gateway war damals der drittgrößte US-amerikanische Hersteller von Personalcomputern. Für die Übernahme bezahlte Acer 710 Millionen US-Dollar. 2013 stellte Acer seine ersten zwei Smartphones „Acer Liquid E1“ und „Acer Liquid Z2“ auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona vor. Im selben Jahr stellte das Unternehmen seine Marke eMachines, die vom Konzern für Geräte des unteren Preissegments genutzt wurde, ein.
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